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Einfach Social Media GmbH

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Saskia Stadlmeir Gründungsförderung KUS Pfaffenhofen

Das Unternehmen für Social Media Marketing.

Veröffentlicht am 15.10.2025

Stell dich und dein Team kurz vor! / Womit verdient ihr Euer tägliches Brot?

Ich, Christopher, bin der Geschäftsführer der Einfach Social Media GmbH. Im Kern sind wir sechs Personen, wobei meine Mitarbeiter alle als Minijobber bei mir beschäftigt sind. Darüber hinaus verfügen wir über ein großes Netzwerk, um (fast) alle unserer Kundenwünsche erfüllen zu können.

Mein Team hält mir den Rücken frei und erledigt viele der täglich anfallenden ToDos wie Grafikerstellung, Profilpflege oder das Posten von Beiträgen. Dabei betreut jeder seine Kunden eigenständig. Mittlerweile sind wir gut eingespielt. So kann ich mich auf den Außenkontakt, sprich das Akquirieren neuer Kunden konzentrieren.

In erster Linie machen wir Social Media Marketing: von der Profilpflege, über die Content- und Designerstellung, das Branding bis hin zum Logo.

Derzeit liegt unser Fokus auf dem Social Recruiting, damit haben wir uns auch beim Gründerpreis beworben. „Einfach Azubis“ bzw. „Einfach Mitarbeiter“ kümmert sich um die Suche von Azubis und Mitarbeitern mittels Stellen- und Werbeanzeigen in den Sozialen Medien. Die Mitarbeitersuche ist aktuell bei vielen Firmen eine große Herausforderung und ermöglicht es uns, ins Gespräch zu kommen. Bei einer Stellenanzeige können wir keinen Erfolg versprechen, aber die Kunden schätzen unsere offene und ehrliche Art, und mit unserem Geschäftsmodell konnten wir eine gute Basis für die Zusammenarbeit schaffen.

Und wenn gerade mal nichts Großes ansteht, haken wir bei den Kunden nach, ob alles passt, oder machen uns an die Neukundenakquise.

Wer sind Eure Kunden? Seid ihr auch international unterwegs?

Der Hauptkern ist im DACH-Raum, wir haben auch Ausreißer zum Beispiel aus Griechenland. Dabei gibt es eigentlich keine fixe Zielgruppe, wir betreuen – vom Winzerhof über Gartenbauer, Restaurants bis hin zu Autohäusern – querbeet.

Wie schaut der Büro-Alltag aus?

Wir haben kein festes Firmenbüro, bei uns sitzt jeder, wo er es möchte. Ich teile mir zuhause mein Büro mit meiner Frau, sitze am liebsten aber am Esstisch. Unser Vorteil ist, dass wir eigentlich nur unseren Laptop benötigen.

Das einzige Problem ist momentan noch die langsame Internetverbindung, doch der Glasfaseranschluss kommt demnächst.

Das Business ist vermutlich schwer mit 9-5 vereinbar, oder?

Vergiss es. Es gibt kein Wochenende, es gibt kein 9-5. Trotzdem nehme ich mir meine Freiheit: es klingelt kein Wecker mehr, ob ich 10 Minuten früher oder später am Rechner sitze, ist egal. Mein frühester Termin startet um 9 Uhr. Oft bin ich abends noch im Einsatz, teils auch am Samstag für Abstimmungen mit den Kunden erreichbar. Gepostet wird in der Regel gegen 19 Uhr, Werbeanzeigen und Profile lesen und checken wir auch am Wochenende. Selbst im Urlaub nehme ich mir täglich zwei bis drei Stunden Zeit für mein Business.

Natürlich besteht die Gefahr, „zu viel“ zu machen. Du hast deinen Laptop immer da, bist immer erreichbar. Manchmal denke ich, dass könnte ich jetzt noch schnell erledigen. Aber ich kann nicht 24/7 erreichbar sein, 99% der Kunden akzeptieren das. Man muss sich selbst zurücknehmen, sonst denkt man zu viel nach und kann nicht abschalten. Das kann einen schnell in einen Strudel ziehen. Diesen Prozess musste ich zu Beginn erst lernen und verinnerlichen.

Mittlerweile weiß ich meine Flexibilität sehr zu schätzen. Wenn mal kein Termin ansteht und das Wetter passt, gönne ich mir die Freiheit und verschwinde 3-4 Stunden zum Golf spielen.

Was macht deiner Meinung nach einen guten Social-Media-Auftritt aus?

Ehrlichkeit und Realität! Es muss nicht immer alles in 4K-Werbequalität fotografiert sein. Viele unserer Kunden liefern das Bildmaterial selbst, teilweise haben Azubis oder affine Mitarbeiter die Fotos mit einer guten Handykamera gemacht. Natürlich sollte das Gesamterscheinungsbild passen.

Für die Unternehmen ist es hilfreich, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels, sich als Arbeitgebermarke zu präsentieren und Einblicke in den Arbeitsalltag zu ermöglichen: egal ob das Interview mit dem Chef, die Vorstellung der Ausbildungsberufe oder ein lustiger Schnappschuss vom Teamevent.

In den Sozialen Medien scheint nicht immer nur die Sonne, wie sollte man bei einem Shitstorm richtig handeln?

Wir empfehlen eine sachliche Antwort auf den Kommentar. Beim Thema zu bleiben ist in der Regel sinnvoller, als Beiträge zu löschen oder zu verbergen. Fragwürdige Kommentare gibt es in Zeiten des anonymen Internets immer wieder.

Mehr zum Interview mit Christopher Reith kann hier gefunden werden.

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